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Projekte

NEU: Am liebsten daheim wohnen bleiben!
Ehrenamtliche Wohnraumberatung für barrierefreies Wohnen

Senioren oder Menschen mit Behinderung, die in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus nicht mehr zurechtkommen, wollen lt. einer Studie am liebsten in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben. Eine Erkrankung, ein Unfall, das Alter oder eine Behinderung können völlig neue Anforderungen an das persönliche Wohnumfeld stellen. Barrierefreies Wohnen hilft den Alltag zu erleichtern. In der Gemeinde Feldkirchen-Westerham wird das „Daheim wohnen bleiben – so lange wie möglich“ mit einer qualifizierten Wohnraumberatung für barrierefreies Wohnen unterstützt.

Es stehen Ihnen in der Gemeinde drei ausgebildete und ehrenamtlich arbeitende Wohnraumberater zur Verfügung – Petra Wallner, Walter Fink, Wilfried Hauffen. Sie bieten eine kostenlose und unverbindliche Beratung. Gemeinsam mit den Betroffenen, auf Wunsch auch mit deren Angehörigen, werden individuelle Lösungen erarbeitet. Die Wohnraumberatung informiert auch über Fördermöglichkeiten und unterstützt bei der Antragstellung. Wichtig ist der Hinweis, dass die Entscheidung, ob eine Lösung umgesetzt wird oder nicht, ausschließlich bei den Betroffenen liegt. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht und erfolgt damit streng vertraulich, Und es wird auch nichts verkauft. Es handelt sich ausschließlich um eine Beratung.

Das Anpassen einer Wohnung an veränderte Erfordernisse bedeutet nicht in jedem Fall, direkt eine Umbaumaßnahme. Kleine Veränderungen wie das Umstellen von Möbeln oder die Beseitigung von Gefahrenquellen z.B. Stolperfallen können schon reichen. Die Wohnberatung kann aber auch ergeben, dass der Einsatz von Hilfsmitteln wie beispielsweise eines Badewannenlifters sinnvoll sein können oder ein Bad barrierefrei umgebaut werden sollte.

Weitere Informationen oder eine kostenlose, unverbindliche Beratung über die Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim Brigitte Neumaier Tel. 08031-3922281 www.landkreis-rosenheim.de, beim Sozialen Netzwerk Feldkirchen-Westerham Tel. 080639729474 - www.soziales-netzwerk-fw.de oder bei der Nachbarschaftshilfe Feldkirchen-Westerham Tel. 08063-200805.

Unseren Flyer hierzu finden Sie hier

Tag der Generationen

Warum ein Tag der Generationen?
„Jung und Alt – miteinander und füreinander“, so lautet das Motto für unseren Tag der Generationen. Was hat uns bewogen, einen solchen Tag zu initiieren?

Wenn vom Zusammenleben von Jung und Alt die Rede ist, geht es oft genug einseitig um Probleme. Mit unserem „Tag der Generationen“ wollen wir bewusst den negativen Betrachtungen und Diskussionen etwas Positives entgegensetzen: ein gutes Zusammenleben von Jung und Alt in einer Gemeinde ist möglich und eine Bereicherung für Alle! Wir wollen Jung und Alt einander näher bringen, sie können Freude und Spaß miteinander und aneinander haben. Ist nicht schon jeder Tag bei uns ein Tag der Generationen? Ja, in unseren Familien, in den Vereinen und Einrichtungen, bei vielen Aktivitäten in unserer Gemeinde wird ein gutes Miteinander und Füreinander von Jung und Alt praktiziert. Aber wenn ein Tag von vielen Vereinen und Einrichtungen unter dieses eine Motto gestellt wird und generationsübergreifende Angebote gemacht werden, so wird hier noch einmal gemeinsam ein ganz besonderes Zeichen gesetzt, was ein Miteinander der Generationen betrifft.

Es ist uns auch ein Anliegen, die sozialen Beziehungen der Vereine und Einrichtungen untereinander zu stärken und sie aufzufordern, einmal gemeinsam Angebote zu entwickeln. So können Berührungsgrenzen abgebaut und neue fruchtbare Partnerschaften entstehen. 2013 fand der Tag der Generationen zum ersten Mal statt und war ein voller Erfolg, seitdem wird er von uns alle zwei Jahre organisiert. Gestartet wird er immer mit einem Spendenlauf aller Generationen zu Gunsten der sozialen Arbeit unseres Vereins, traditionell endet er mit einer ökumenischen Andacht als einem ruhigen und besinnlichen Abschluss.

Der Tag der Generationen ist zu einem festen Bestandteil in unserem Gemeindeleben geworden! 
Nicht ganz so groß aufgezogen fand im September 2014 ein generationsübergreifender Aktionsnachmittag statt. Er wurde von Jung und Alt gut angenommen und war ebenfalls ein großer Erfolg.

Freiwilligenbörse - Stark für das Ehrenamt

In der heutigen Zeit bekommt das Ehrenamt eine immer größere Bedeutung, um das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten. Ob jung oder alt, berufstätig oder nicht – unabhängig von Kulturen, in regelmäßigen oder nur vereinzelten Einsätzen – es ist wirklich ein Jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten gefragt und willkommen. Man muss keine Bedenken haben, dass man sich zu sehr verpflichtet oder einem keine freie Zeit mehr bleibt, hier sind immer den individuellen Bedürfnissen angepasste Varianten möglich. Wir kooperieren mit vielen Organisationen, Vereinen und Institutionen, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind und ehrenamtliche, freiwillige Helfer suchen und einsetzen. Gerne vermitteln wir ehrenamtliche Tätigkeiten entsprechend Ihren Interessen und Neigungen. In unserer Sozialen Servicestelle erhalten Sie hierzu Beratung und Unterstützung.
Darüber hinaus können sich über unsere Homepage die Vereine und Institutionen, die im Sozialen Netzwerk Mitglied sind, vorstellen und aufzeigen, wie und wo man sich bei ihnen ehrenamtlich einbringen kann. Somit kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen, eine passende Aufgabe zu finden. Doch auch eigene Ideen sind willkommen! Zum Beispiel als Lesepaten, Familien- oder Seniorenpaten etc. Machen Sie einfach mit. Ihr Einsatz ist gefragt!

Helferkreis "Alltagsnahe Dienstleistungen"

Den von uns 2015 gegründeten Helferkreis für Alltagsnahe Dienstleistungen haben wir Anfang 2016 an die Ökumenische Nachbarschaftshilfe abgegeben. Dadurch konnte die Nachbarschaftshilfe ihr Hilfe und Unterstützung breiter aufstellen und den Bürgerinnen und Bürgern jetzt eine größere Palette an Dienstleistungen anbieten. Gerne stehen wir weiterhin für Informationen und Nachfragen zur Verfügung.

Informationsveranstaltungen

NEU: Vortrag Vereinsrecht
Vortrag Start der Freiwilligenbörse
Vortrag zum Ehrenamt
Vortrag Fundraising

Demenz-/Seniorenwegweiser, Notfallmappe

Unseren Seniorenwegweiser haben wir 2016 neu aufgelegt und um einen Demenzratgeber ergänzt. Darin finden Sie Adressen, Kontakte und wertvolle Hinweise. Die kostenlose Broschüre liegt in den öffentlichen Stellen wie Rathaus, Apotheken, bei den Ärzten und in der Sozialen Servicestelle aus. In der Notfallmappe können alle wichtigen Kontakte, die in einem persönlichen Notfall wichtig sind, zusammengefasst werden. Diese ist in der Sozialen Servicestelle für 3,-€ (zum Selbstkostenpreis) erhältlich. Für Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahre ist sie kostenlos. 

Hier können Sie die Broschüren einsehen.

Projekt "Mittendrin trotz Demenz"

Vorträge

Prof. Gronemeyer „Das 4. Lebensalter -Demenz ist keine Krankheit“
Richtige Ernährung
Den Weg gemeinsam gehen
Demenz vorbeugen - erkennen - behandeln

Schulungen

  • Schulung „Erste Hilfe“ unter Einbezug „Menschen mit Demenz“
  • „Demenz-PflegePartner“ zur Entlastung von Angehörigen 
    Wir haben bereits schon einmal in Kooperation mit der Caritas Bad Aibling eine Schulung zum Demenz-Pflegepartner vor Ort organisiert und durchgeführt. Pflegepartner kommen ins Haus und können damit für ein paar Stunden pflegende Angehörige entlasten. Dieser Dienst kann über die Servicestelle oder direkt bei der Caritas Bad Aibling nachgefragt werden.
  • Schulung „Hilfe beim Helfen“ für Pflegende Angehörige

Offener Angehörigentreff

Der „Offene Angehörigentreff“ bietet allen Pflegenden Angehörigen eine Austauschplattform. Die Pflege ihrer Angehörigen ist eine Aufgabe, die fordert und manchmal auch überfordert. Menschen in gleicher Situation können dies verstehen und nachvollziehen. Sie können ihre Erfahrungen austauschen und einander Anregungen sowie wertvolle Tipps weitergeben. Die Treffen werden individuell, je nach vorheriger Terminabsprache mit der Sozialen Servicestelle, organisiert.

Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

Was ist eine Betreuungsgruppe
Menschen mit Demenz leiden an fortschreitendem Nachlassen der Erinnerungsfähigkeit und des Denkvermögens. Durch die veränderte Situation verspüren Betroffene und deren Angehörigen eine zunehmende Belastung im Alltag. Betreuungsgruppen bieten hier Entlastung.

Unsere Betreuungsgruppe findet ab April 2019 regelmäßig einmal pro Woche von 14.00 bis 17.00 Uhr am Donnerstag im AWO Bürgertreff, KiWest, Miesbacher Str. 13, statt.
Sie ist auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet und bietet dem Betroffenen:

  • Teilnahme an Geselligkeit auch außerhalb des gewohnten Alltagsumfeldes,
  • Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten
  • Förderung von Fähigkeiten
  • Aufmerksamkeit für die eigenen Interessen
  • Emotionale Nähe, Wertschätzung und Zuwendung
  • Aufbau neuer Kontakte und Beziehungen

Die Gruppe wird von Fachkräften geleitet und von geschulten Helferinnen und Helfern unterstützt.

Für den Angehörigen bietet die Betreuungsgruppe:

  • Freizeit und damit die Möglichkeit, eigenen Interessen nachzugehen
  • Entlastung
  • eigene Kräfte wieder aufzutanken, um den Anforderungen des gemeinsamen Alltags gewachsen zu sein,
  • Gelegenheit zur Aussprache und zum Erfahrungsaustausch

Die Betreuung kostet 25,-- Euro pro Besuch. Die Kosten können bei den Pflegekassen im Rahmen des § 45b Pflegeversicherungsgesetz geltend gemacht werden. Auf Wunsch bieten wir auch einen Fahrdienst an. Die Kosten übernimmt das Soziale Netzwerk. Für nähere Informationen oder Anmeldung wenden Sie sich bitte an unsere Soziale Servicestelle.

Gottesdienst für Menschen mit Demenz

Der erste Gottesdienst „Vergiss-mein-nicht“ fand im November 2016 im Vitalis Haus Antonius gemeinsam mit unseren Diakonen Friedrich Wiesinger und Jürgen Hennes sowie Frau Dr. Maria Kotulek statt. Es fanden sich zahlreiche Teilnehmer mit und ohne Demenz, Angehörige und Freunde ein. Es wurde gesungen, erzählt und füreinander und miteinander gebetet. Am Ende gab es den Einzelsegen. Durch das gemeinsame Feiern entsteht ein Wohlgefühl und stärkendes Gemeinschaftsgefühl. Wir werden gerne die Gottesdienste im halbjährlichen Rhythmus fortsetzen. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Info-Portal "Demenz"

Hier gelangen Sie zu unserem Info-Portal "Mittendrin - trotz Demenz" 

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Feldkirchen-Westerham

Unsere Bevölkerung wird älter und der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung wächst. Dieser demographische Wandel stellt eine große Herausforderung dar, der sich auch eine Kommune stellen sollte. Es geht um die Frage, ob man als Kommune seinen älteren Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives Lebensumfeld und gute Lebensqualitäten bieten kann. Ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept richtet den Blick auf verschiedene Handlungsfelder, analysiert den Bestand, bewertet das Vorhandene und gibt Empfehlungen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Es dient als Handreichung für eine nachhaltig gute Seniorenpolitik, ist kein starres Konstrukt, sondern sollte in Abständen immer wieder hinterfragt und angepasst werden.

Hier können Sie das Seniorenpolitische Konzept einsehen.

Demenz-Workshop für Firmlinge

Workshop Firmlinge web

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Soziale Netzwerk Feldkirchen-Westerham gemeinsam mit Pastoralreferent Harald Petersen einen Workshop für Jugendliche, die sich gerade auf ihre Firmung vorbereiten, zum Thema Demenz. Ziel war die Stärkung der sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden und die Entwicklung von Verständnis für die Unterschiedlichkeit von Menschen. Mitarbeiter des Sozialen Netzwerkes vermittelten zunächst in einem Vortrag Wissenswertes zum Thema Demenz. Anhand von zwei Filmen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. konnten Alltagssituationen von Betroffenen verdeutlicht werden. Beim anschließenden Demenzparcours konnten die Jugendlichen die Symptomatik der Demenz und somit das, was Demenzerkrankte täglich erleben, erfahren und fühlen. An verschiedenen Stationen konnten Übungen und Erfahrungen zu Themen wie Orientierung, räumliches Denken, Konzentration, Hilflosigkeit und Körperwahrnehmung gemacht werden. Am folgenden Nachmittag dieses Workshops besuchten die Firmlinge das Vitalis Haus Antonius in Feldkirchen-Westerham, wo ein von ihnen mitgestalteter Gottesdienst mit einer großen Anzahl von Bewohnern gefeiert wurde.

Statement Harald Petersen:
Mich hat besonders fasziniert, mit wie viel Wertschätzung und Fingerspitzengefühl die Jugendlichen im Rahmen des Gottesdienstes mit den älteren Menschen umgegangen sind. Das lag zum einen sicher an der guten Vorbereitung beim Sozialen Netzwerk, aber auch an der Offenheit und Sensibilität der Firmlinge für das Thema Demenz.

Statement Christina Petersen:
Ich habe mich gefreut, dass das Projekt bei den Jugendlichen gut angenommen wurde. Die Firmlinge waren neugierig und interessiert an dem Thema Demenz und hatten Lust vieles auszuprobieren, vor allem die Rollstühle waren sehr beliebt. Von der anfänglichen Scheu war spätestens beim Gottesdienst nichts mehr zu merken. Alle wollten mitanpacken und helfen.

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